ZWEI WELTEN
Michael Grasmann und Hermann Poll geben in ihrem Alltag gerne Gas. Für diese Ausgabe haben der BWM Grasmann Gesch.ftsführer und der Küchenchef des Weissen Rössl am Wolfgangsee das Tempo einmal bewusst runtergeschraubt und miteinander gekocht, geplaudert und sich unter anderem über guten Geschmack und die Leibspeise ausgetauscht. Wir entführen Sie wieder auf eine Reise in zwei Welten. Dieses Mal dorthin, wo einst Oberkellner Leopold seine Gäste (und so manches Frauenherz) verzückte …
Ob daheim bei einer Weltmarke oder in der Haute Cuisine: Michael Grasmann und Hermann Poll verbindet neben der beruflichen Kooperation der Blick über den Tellerrand – „er ist unverzichtbar, wenn man weiterkommen möchte und bewährt sich immer“, sind die beiden sich einig. Konsens herrscht auch bei den Themen Autos und gutes Essen: „Technik und Sicherheit sind unverhandelbar, aber wie man gutenGeschmack definiert und was diesen ausmacht, ist und bleibt individuell.“
Gekommen, geblieben, geliefert!
Hermann Poll kam vor 16 Jahren an den Wolfgangsee, um nach dem Abschluss seiner Kochlehre noch eine Konditorlehre im Weissen Rössl dranzuhängen. Es war der richtige Platz zur richtigen Zeit, sollte sich später herausstellen, denn man hatte dort große Pläne mit ihm. Seit 2016 führt Hermann Poll die vier Küchen des Romantikhotels – und das außerordentlich gut: Drei Gault-Milliau-Hauben sowie eine Platzierung in den Top 50 der besten Köche Österreichs sprechen für sich. Da verwundert es nicht, dass die Eigentümerfamilie des weltberühmten Hotels ihr Gourmetrestaurant von Kaiserterrasse auf „Poll’s Kaiserterrasse“ umgetauft hat.
Erholung bei der Autopflege
Auf den BWM gekommen ist Herman Poll über das Weisse Rössl. Was ihm an seinem ix 1 besonders gefällt? „Sportlichkeit verbunden mit Eleganz.“ Auch die Nachhaltigkeit seines E-Autos schätzt er: „Während ich arbeite, wird Sonnenstrom getankt.“ Und wenn Hermann Poll gerade nicht auf höchstem Niveau kocht,dann trifft man ihn schon mal bei der Autopflege. „Mein Auto zu putzen – das ist pure Erholung!“
Fotos Sabine Holzner Fotografie

Aufgetischt!
Michael Grasmann und Hermann Poll über …
… die wichtigste Grundzutat
Für mich sind ansprechendes Design, sportliches Fahrverhalten, innovative Technik, ikonische Merkmale wie der Hofmeisterknick und die BMW typische Doppelniere, der lange Radstand und die kurzen Überhänge die Grundzutaten eines BMW.
Das Salz! Ohne Salz geht nichts. Vom Nudelwasser bis hin zum Würzen eines Rinderfilets. Zu meinen Lehrlingen sage ich immer: „Traut euch. Es ist besser, eine Speise zu versalzen, als sich erst gar nicht zu trauen.“
… die Empfehlung des Tages
Eine Probefahrt mit dem vollelektrischen BMW i5 M60 und seinen 600 PS – um auf den Geschmack zu kommen. 🙂
Entschleunigung in Kombination mit einem mehrgängigen Menü in unserem Gourmetrestaurant. Das geht weit übers Essen hinaus – man kann die Seele baumeln lassen und einfach nur genießen. Sich immer wieder kleine Erlebnisse zu gönnen – das ist meine Empfehlung des Tages.
… die Bedeutung von Feinarbeit und Raffinesse
Die Sonderausstattungshighlights wie Carbon Exterieur, Skylounge (beleuchte- tes Schiebedach), ein ausgeklügeltes Soundsystem von Bowers & Wilkens, Crafted Clarity (Glasapplikationen im Interieur), die Individualisierungsmöglich-keiten (z. B. Iconic Glow = beleuchtete Niere oder die Kontrastnähte bei den Sitzen).
Das ständige An-sich-Arbeiten: Wenn ich morgens aufstehe, weiß ich oft gar nicht, was ich schon alles erreicht habe. Und ich bin auch noch nicht dort, wo ich hinmöchte – nämlich ein Sterne-Koch zu werden. Ein Ziel vor Augen ist mein täglicher Antrieb – und ich kann es erreichen, weil ich täglich Feinarbeit und Raffinesse übe und an meinem Können feile.
… den persönlichen Hochgenuss
Auf einer Passstraße die Serpentinen hinauffahren und dabei das Auto „spüren“, das ist für mich ein absoluter Hochgenuss. Es ist ein Gefühl der Freiheit, wenn das Wetter noch mitspielt und man die Landschaft genießen kann – solche Situ-ationen beflügeln mich und kann ich richtig genießen.
Zum einen ist es das Wandern im Salzkammergut und dass ich in dieser wun-derschönen Gegend leben und arbeiten darf. Vor 15 Jahren bin ich hierhergekom-men, und ich möchte nirgendwo anders sein. Ich könnte mir keinen schöneren Platz zum Leben vorstellen.
… die „Leibspeis“
Ein Leibgericht habe ich eigentlich nicht, ich bin immer offen für neue Ge-schmacksrichtungen und probiere gerne aus. Aber bei einem Schmorgericht, das stundenlang im Ofen „dahinschmurgelt“, bevor es auf den Tisch kommt, wo das Fleisch ganz zart wird und beim Anstechen fast zerfällt, die Zutaten sich in einer gschmackigen Sauce wiederfinden – das ist mein perfektes Essen.
Ein Cordon bleu mit Pommes frites! Trüffelkaviar und Garnelen habe ich jeden Tag. Aber ein Schnitzel, das genieße ich so richtig!


















